
Thinking about how it all started I have to go back to 1984 when my father gave me a Konica pocketcam he brought back from a trip to Kuwait. Since that day I have been taking pictures mainly just as documents of
my life…parties, journeys, demonstrations etc.. Most of the pictures I took in that time lost their colours already and the camera was stolen on a trip to Prague in 1989.
In 1994 I bought my first “real” camera, a NIKON 601 when I visited a good friend who studied at Vassar College in Poughkeepsie, New York. A three months trip across the USA followed with breathtaking landscapes, fascinating animals, interesting people and almost 2000 slides. I still think that slides are the perfect medium to work with especially when showing them to friends. During my studies travelling the world became a passion. More boxes full of slides followed and a NIKON F90x “joined our team”.
It took almost ten years before digital photography woke my attention. Once again on a journey visiting a friend in Ottawa I decided to buy a NIKON D70 and have been working with it until today. Honestly I have to say that I have a lot of fun working with digital photos, “developing” and working on them on my Mac.
In March 2007 I discovered the Flickr.com webpage. Amazing what people “see” and upload there. Being a hobby “snapshotter” they give me a daily inspiration. Right now I am going through all that boxes full of travel-slides, scan them and try to bring them back to life. What you see on my flickr.com page is just a small collection of photos I came across and found interesting enough to share with the world. Hope you’ll have fun watching them the way I love watching the photos of the flickr community!
Motto: “flickr a photo a day…that keeps the doctor away
“
PS: people keep asking me why I title my photos “fllickred…”. well the word flickr became a synonym for looking through pictures, choosing my favourites, adding the two flickr dots and uploading them here. so mainly “flickred things” are things I see through my lense.
Here are some categories from my Flickr-Account:
With “BLURB” I created my first to little Photobook called “The World through my lense”. It mainly contains pictures I took in 2007 with a macro lense. The second one is a wedding book showing my friends in Austria who wanted me to take some pictures during the wedding ceremony and the party afterwards. You may risk a look on Blurb.com – enjoy!
Da hatten sich zwei Tauben in meinem Garten zu ihrem Liebesspiel verirrt, was meinem Hund überhaupt nicht gefiel. Während sie mit energischem Gebell versuchte, sie zu vertreiben, probierte ich mit dem Exakta 100-500mm, was noch auf der Kamera war, einige Schnappschüsse zu machen. Nicht leicht, wenn man manuell scharf stellen, die richtige Belichtung wählen und die Kamera ruhig halten muss. Für Zuschauer muss es lustig anzusehen gewesen sein, wie die drei Parteien hektisch versuchten, auf ihre Kosten zu kommen. Bei der Bearbeitung des Fotos fielen mir dann diese Zeilen aus der alten Kiste ein, die irgendwie zur Stimmung des Bildes passen. Fällt mir noch Ben Harpers “So hard to do but so easy to say” ein.
Schon mal überlegt, ob man sich eine neue Kamera zulegen sollte? Sich mit einem neuen Objektiv zu Weihnachten belohnen? Wer spielt nicht mit diesem Gedanken, wo doch die Technik der Fotografie Vollgas auf der Innovationsautobahn gibt. Schnell stößt man an die Grenzen des finanziell Möglichen, wenn man in die Einkaufszentren dieser Stadt geht. Als ob die Qual der Wahl der richtigen Kamera nicht schon stressig genug wäre. Kleinformat- oder Vollformatkamera, mit oder ohne integrierter Videofunktion, 12 oder 24 Mega Pixel und nicht zu vergessen die Wahl der Marke – ich persönlich bevorzuge natürlich Nikon.
Wenn man sich dann für einen Body entschieden hat, dem man kein Billigobjektiv im Kit dazugepacken möchte, braucht man die entsprechenden Objektive. Da wären wir wieder am Anfang. Welche Objektive benötige ich persönlich? Was will ich fotografieren? Wo setze ich die Kamera ein? Welche Brennweiten nutze ich objektiv? Hat man sich dann für die Vollformatkamera entschieden, wird einem schnell klar, dass bei den Preisen für entsprechende Linsen die Entscheidung noch einmal überdacht werden sollte. Nun glücklich der, den die Finanzkrise nicht gebeutelt hat und der seinen Einkaufswagen ohne zu überlegen vollpacken kann.
Aber Moment, da gibt es ja noch das Internet mit verlockenden Inseraten. Natürlich finde ich viele der Angebote, die Saturn oder Mediamarkt anbieten für weniger hart verdientes Geld bei ebay oder Firmen die nur über das Internet verkaufen. Ein Großteil der Angebote ist, ohne Frage, seriös. Nur ein einziges Mal musste ich draufzahlen, als ich auf eine Firma, der man in Frankfurt am Main jetzt den Prozess macht, reinfiel. Das Geld konnte man sich auf dem juristischen Weg zurückholen.
Gesagt getan durchkämmte ich das Netz nach Angeboten für Kameras und Objektive. Ich hatte etwas Geld zur Seite gelegt, um meine Fotoausrüstung aufzustocken. Es dauerte nicht lange, bis mir verlockende Angebote schwindelig über den Monitor flackerten. Dabei versuchte ich es neben ebay auch bei Inseratseiten wie Kijiji. Hier wurden Produkte angeboten, die 60% bis 80% unter dem Listenpreis oder den üblichen Gebrauchtpreisen lagen. Toll dachte ich, zwickte mich aber gleich wieder in den Arm, um den Verstand wach zu halten. Schließlich geht es bei Fotozubehör nicht um Peanuts. Also nahm ich vorsichtig Kontakt auf mit den Anbietern. Diese wohnten laut Anzeige in Berlin, Heidelberg oder Wien. Es dauerte auch nicht lange, als ich folgende bzw. ähnliche Mails in meinem Postfach fand:
Hi,
Nikon D3x is new in box and has 2 years warranty (bought on 28.11.2009) Please let me explain you how we will make the transaction: First I will send the camera to the escrow company and you will receive the tracking number# from them, so you can verify. After that, you will send the money (Bank Account) to the escrow company agent and they will keep the money until you will receive and inspect the package. When you will receive the camera and all is ok, I receive the money from them. The transaction is very easy and secure for both of us ! So if you agree with this just provide me the complete address where you want the product to be. Many thanks.
Es sah so aus, als ob plötzlich alle meiner Kontaktpersonen auf die Insel ausgewandert waren. Entweder waren sie nur auf Geschäftsreise und hatten die Kamera, weil so preisgünstig, in Deutschland gekauft und konnten die deutsche Gebrauchsanweisung jetzt nicht lesen. Hallo?! Kauft man im Moment nicht billiger in London ein?!
Eine andere nette Dame hatte ein Praktikum in Österreich, wo sie über eine dort lebende Freundin inserierte. Ihr Mann, ein weitgereister Fotograf, hatte sich getrennt und die Fotoausrüstung für von mir geschätzte 5000€ überlassen. Sie sei jetzt wieder in Schottland und ihr würden 1800 € reichen, um über die Trennung hinwegzukommen.
Auffallend war, dass alle Inserate in einwandfreiem Deutsch gehalten waren, aber die Kontaktpersonen später kein Deutsch sprachen und ihr Englisch auch erhebliche grammatikalische Fehler aufwiesen. Der Ablauf der Transaktion sollte immer gleich von statten gehen. Die Ware würde per Shipping Company an meine Adresse geschickt werden. Ich solle an die Company, fast immer der „escrow service“, Geld überweisen. Wenn mein Geld eingegangen sei (meist über die Western Union), würde man mir die Ware ausliefern. Keiner der Verkäufer (etwa sechs in den letzten vier Tagen) hatte Interesse an einer anderen Geschäftsabwicklung außer der genannten und liessen nichts mehr von sich hören.
Auffällig ist außerdem, dass ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit, in der man sich und anderen gern Geschenke macht, gehäuft solche zwielichtigen Angebote im Internet auftauchen. Recherchen meinerseits haben ergeben, dass diese Abzockermethode durchaus nicht neu ist und periodisch im Internet für Unruhe sorgt. Natürlich ist das bestimmt nur eine von vielen Abzockmethoden, aber im Moment gerade auch auf dem Sektor der Fotografiehardware eine sehr beliebte. In einer Zeit, in der die Euroscheine bei den meisten Menschen nicht locker sitzen und man bei Überweisungen innerhalb Europas kaum mehr eine Chance hat, nachträglich an sein Geld zu gelangen, sollte man solchen dubiosen Angeboten skeptisch gegenüber stehen. Wenn einem schwammige Angebote auffallen, bieten die Anbieterseiten oft die Möglichkeit, diese zu melden. Davon sollte man durchaus Gebrauch machen.
Nun wäre die Frage; ob und wie man denn Geschäfte mit Personen auf der Insel machen sollte. Auf diese Frage kann ich aus Mangel an Erfahrung keine Antwort geben. Auf keinen Fall möchte ich den Anschein erwecken, dass alle Transaktionen mit privaten verkäufern außerhalb Deutschlands ein Risiko sind. Dafür gibt es erstens in Deutschland selbst zu viele “schwarze Schafe” und zweitens ist der Kauf von gebrauchten Waren von Privat an Privat im Allgemeinen immer mit einem Restrisiko behaftet. Wenn jemand eine Lösung gefunden hat, wie man solche Geschäfte sicher über die Bühne bekommt, möge er es mich wissen lassen. Pay pal kann eine Alternative sein, um Anbieter und Kunden zu schützen.
Beim Kauf von Kameras und Objektiven würde ich jedem raten, zuerst ein Auge auf die angebotenen Teile und den Anbieter zu werfen. Wo wurden Kamera und Objektive eingesetzt? Wieviel Aufnahmen wurden gemacht? Gibt es Rechnungen oder eine Restgarantie? Zu gute Angebote haben meist einen Haken und man ist gut beraten, einen kühlen Kopf zu bewahren und ihn sich nicht durch die Aussicht auf ein tolles Schnäppchen verdrehen zu lassen. So, take care and merry X-mas!






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